Vorschau

Ab dem 9. September läuft:
Rückkehr ans Meer
Mousse ist schwanger
Mousse und Louis sind jung, schön, reich und verliebt. Doch Drogen haben ihr Leben verseucht. Eines Tages nehmen sie eine Überdosis und Louis stirbt. Mousse überlebt und erfährt im Krankenhaus, dass sie schwanger ist. Verzweifelt verlässt sie Paris und zieht sich in ein Haus am Meer zurück. Einige Monate später besucht sie Louis’ Bruder Paul in ihrem Refugium.
Le Refuge. Ein Film von François Ozon mit Isabelle Carré, Louis-Ronan Choisy, Pierre Louis-Calixte, Melvil Poupaud u.a. Frankreich 2009, 88 Min.
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Ab dem 9. September läuft:
Women without men
die junge Prostituierte Zarin
Ein verwunschener Garten vor den Toren Teherans. Hier treffen sich vier Frauen, deren Leben nicht unterschiedlicher sein könnte – die kunstliebende Fakhri, die junge Prostituierte Zarin, die politische Aktivistin Munis und deren Freundin Faezeh. Das Chaos, das nach einem Militärputsch in den Straßen Teherans herrscht, hat sie an diesem Ort zufällig zusammengeführt.Und die Flucht vor dem eigenen Schicksal. In einem verborgenen Landhaus inmitten des paradiesisch anmutenden Gartens erleben diese vier Frauen für einen kurzen Moment das, wonach sich jede von ihnen sehnt, und wofür jede von ihnen kämpft: Lebensfreude, Freiheit und das Gefühl von Glück.

Ein Film von Shirin Neshat nach dem Roman von Shahrnush Parsipur mit Pegah Ferydoni, Arita Shahrzad, Shabnam Tolouei, Orsi Toth, Mina Azarian, Shahrnush Parsipur, Deutschland/ Österreich/ Frankreich 2009, 95 Min. Website zum Film

Ab dem 9. September läuft:
Die wilde Farm - Ohne Bauer ist was los!
Die Tiere sind los
Auf einem Bauernhof bricht das Chaos aus, als der Bauer für einige Zeit ins Krankenhaus muss. Kaum liegt der Hof verlassen ohne Bauer da, erwacht in den Haustieren ihr wilder Trieb. Schwein und Huhn, Katze und Hund – alles drängt aus Stall und Haus nach draußen auf große Entdeckungstour. Und aus dem ehemals so gepflegten, reibungslos funktionierenden Bauernhof wird Die wilde Farm. Ein von den Menschen verlassenes Gehöft, in dem die Tiere das Regiment übernehmen und sich, von allen menschlichen Zwängen befreit, auf eine abenteuerliche Reise zurück zur Natur begeben.Ein Vergnügen für die ganze Familie mit dem Prädikat „Besonders wertvoll!“

Tierfilm von Serge Lalou und Gunnar Dedio, erzählt von Louise Bähr. F 2009, 89 Min., frei ab 0 J., Website zum Film

Am Sonntag, 12. September um 11.30 Uhr mit Gästen

Einführung: Dr. Christian Wolf (Kinder- und Jugendpsychiater) Im Anschluss an die Vorstellung besteht die Möglichkeit zu einer Diskussion
Friedensschlag
Szenenfoto aus FriedensschlagDramatisch und bewegend erzählt Friedensschlag von einer Gruppe junger straffälliger Männer, die in dem einzigartigen Maßnahmenprogramm 'Work and Box Company' vor einer riesigen Herausforderung stehen: Endstation Knast oder das Einreißen aller Mauern, mit dem Ziel, sich selbst anzunehmen und nach totaler Abkapselung und extremer Aggression nach außen wieder Beziehungen und Nähe aufzubauen.
Friedensschlag ist ein packender, emotionaler und inspirierender Film über die Verwandlung zerstörerischer Kraft in schöpferische Energie, von Selbsthass in Selbstbewusstsein, vom Verdrängen der eigenen Vergangenheit in Verantwortung für das eigene Leben.
Friedensschlag setzt der aktuellen Debatte um Jugendgewalt und dem hilflosen Ruf nach mehr Härte und schärferen Gesetzen einen radikal anderen Ansatz entgegen.

Von Gerhard Milzstein mit Eftal, Marco, Josef, Rupert Voss, Werner Makella u.a., D 2009, 106 Min. Website zum Film

Ab dem 16. September geplant:
Mammuth
Mammuth auf seinem Motorrad
Die letzten Jahre hat er im Schlachthof Schweine zerlegt – nun ist er Rentner. Und weil ihm wichtige Arbeitsnachweise von früher fehlen und ihm daheim die Decke auf den Kopf fällt, startet Mammuth auf seinem alten Motorrad, einer Münch-Mammut aus den 70er Jahren, die ihm einst zu seinem Spitznamen verhalf, eine Reise zu seinen ehemaligen Arbeitsstellen. Dieser Trip führt den gutmütigen Riesen zurück in seine Vergangenheit und lässt ihn die traurige Wahrheit spüren, dass er von niemandem jemals wirklich ernst genommen wurde – bis heute. Als er aber seine junge Nichte, die hübsche Künstlerin Miss Ming, wieder trifft, die ihm die Poesie und Schönheit des Lebens aufzeigt, beginnt er völlig neue Seiten am Leben und an sich selbst zu entdecken. Und Mammuth erinnert sich an seine erste Liebe Yasmine …

Ein Film von Benoît Delépine, und Gustave de Kervern mit Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Anna Mouglalis, Miss Ming u.a. FR 2010, 90 Min. Website zum Film

Ab dem 16. September läuft:
Herbstgold
Szenenbild aus Herbstgold
Frei nach dem Motto „Kopfstand statt Ruhestand“ wollen Ilse, Herbert, Alfred, Jiří und Gabre auch über 80-jährig noch hoch hinaus. Alfred, der 100-jährige Diskuswerfer aus Wien, Jiří, der 82-jährige Hochspringer aus Tschechien, Ilse, die 85-jährige Kugelstoßerin aus Kiel und Herbert (93) aus Stockholm – als Lebensmittelpunkt verbindet sie alle der Sport. Oder besser: der Leistungssport. Ihr großes Ziel: die Qualifikation für die Weltmeisterschaft im finnischen Lahti, der Olymp des Seniorensports. Beim Hochsprung, Diskuswerfen und Kugelstoßen laufen sie zur Hochform auf und fürchten weder Tod noch Teufel bei dem Versuch, das Siegertreppchen zu erklimmen. Mit Schicksalsergebenheit aber auch mit Trotz nehmen sie den Kampf gegen den eigenen Körper auf, gegen die Zeit und vor allem gegen die Konkurrenz!Szenenbild aus Herbstgold

Der Dokumentarfilm „Herbstgold“ erzählt von der Erfüllung eines Traums. Regisseur Jan Tenhaven wirft einen liebevollen, neugierigen und respektvollen Blick auf die Welt des Seniorensports. Er porträtiert die bejahrten Sportler, die es auf der Zielgeraden des Lebens noch einmal wissen wollen und mit Ehrgeiz und Humor der eigenen Vergänglichkeit trotzen. „Herbstgold“ ist eine lebensbejahende Hommage an das Leben, wie es sein kann: nicht glatt und faltenfrei, aber voller Humor und Willenskraft. Das Alter mit all seinen Widersprüchen ist für den Film nicht nur Anlass zu Sorge, pessimistischen Zukunftsaussichten und Statistiken, sondern auch Gelegenheit, sich zentralen Tabus auf witzige und selbstironische Art zu nähern.

Ein Film von Jan Tenhaven. Deutsch, Italienisch, Tschechisch, Schwedisch, Finnisch mit deutschen Untertiteln. Deuschland 2010, 90 Minuten. Website zum Film

In Kooperation mit der Volkshochschule Oldenburg:

Sonntag, 19. September 2010 um 11.30 Uhr:
Nuovo Cinema Paradiso

Toto und Alfredo schneiden Kuss-Szenen aus den Filmen.Das “Cinema Paradiso“ ist neben der Kirche der zweite wichtige Treffpunkt der Bewohner des kleinen Ortes Giancaldo auf Sizilien, in dem der kleine Toto kurz nach Ende des zweiten Weltkriegs aufwächst. Toto verbringt viel Zeit im Kino, mit großen Augen verfolgt er gebannt das Geschehen auf der Leinwand. Er befreundet sich mit dem alternden Filmvorführer Alfredo, der ihn bald ins Herz schließt. Für den Jungen, der sich kaum an seinen im Krieg gefallenen Vater erinnern kann, wird er zu einem Ersatzvater. Bei einem Brand im KiToto und Alfredo im Cinema Paradisono erblindet Alfredo. Toto führt nun die Filme vor.
Als Toto sich unglücklich in die hübsche Elena verliebt, rät sein väterlicher Freund Alfredo ihm, Sizilien hinter sich zu lassen, nach Rom zu gehen und dort sein Glück zu suchen. Drei Jahre später wird Toto in Rom ein berühmter Filmregisseur. 30 Jahre später, nachdem er von seiner Mutter erfahren hat, dass Alfredo gestorben ist, reist er zum ersten Mal in seinen Heimatort zurück, um zu Alfredos Beerdigung zu gehen. 
Cinema Paradiso. Von Guiseppe Tornatore mit Philippe Noiret, Jacques Perrin u.a., F/I 1989, 123 Min., italienische Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Ab dem 23. September geplant,

Vorpremiere am Mittwoch, den 22. September um 20.00 Uhr:
Jud Süss - Film ohne Gewissen
Der Schauspieler Ferdinand Marian übernimmt die Hauptrolle in Jud Süß
Berlin 1939. Der mittelmäßig erfolgreiche, aus Österreich stammende Schauspieler Ferdinand Marian bekommt direkt von Joseph Goebbels die Rolle des „Jud Süß“ in einem NS-Propagandafilm angeboten. Hin- und hergerissen weigert er sich zunächst. Doch nachdem Goebbels immer stärkeren Druck auf ihn ausübt, willigt er ein. Marian versucht, sich und seiner Frau einzureden, er könne die Rolle so spielen, dass der Titel-Bösewicht zum Sympathieträger würde. Doch diese fromme Absicht macht sich der Film geschickt zunutze – sie steigert am Ende sogar noch dessen Wirkung auf die Massen. Marians Verstrickung in die Folgen dieser genau geplanten filmischen Propagandawaffe ist nicht mehr aufzuhalten.

Schon während der Dreharbeiten spitzt sich die Situation in seinem privaten Umfeld zu. Durch seine zunehmende Veränderung abgestoßen, entfremdet sich seine Frau von ihm.

Im Gartenhaus der Familie hat zudem ein früherer Kollege von Marian, der jüdische Schauspieler Adolf Wilhelm Deutscher Unterschlupf gefunden. Das Dienstmädchen Britta verrät dies ihrem Freund, dem SA-Mann Lutz, der Deutscher verhaftet und deportieren lässt.

Marians persönliche Tragödie nimmt ihren Lauf. Zunehmend durchschaut der neue NS-Superstar die gesellschaftliche Wirkung seines Films und den verbrecherischen Charakter des Regimes. Seine Alkoholexzesse und Seitensprünge sind verzweifelte Ablenkungsversuche – durch die er das Missfallen Goebbels’ erregt. Um ihn unter Kontrolle zu bringen, lässt der Minister Anna deportieren. Doch das beschleunigt Marians Niedergang nur noch...

Ein Film von Oskar Roehler mit Tobias Moretti, Martina Gedeck, Moritz Bleibtreu, Justus von Dohnányi, Armin Rohde, Martin Feifel, Ralf Bauer, Robert Stadlober, Paula Kalenberg, Milan Peschel, Rolf Zacher, Heribert Sasse, Anna Unterberger, Erika Marozsán, Lena Reichmuth und als Gast Gudrun Landgrebe. Österreich/Deutschland 2010, 114 Minuten. Website zum Film

Ab dem 23. September geplant:
New York Memories
Rosa von Praunheim reist erneut nach New York
Rosa von Praunheims Erinnerungen an vierzig Jahre New York, der für ihn aufregendsten Stadt der Welt. Er berichtet von der schrillen Warhol-Zeit der 70er, vom Kampf gegen Aids in den 80ern, den hoffnungsvollen 90ern bis zum Schock des 11. September, der Wirtschaftskrise und neuen Träumen durch Barack Obama. Er trifft Anna und Claudia, die Stars seines Kinohits Überleben in New York, ist fasziniert von den jungen, hübschen Schwestern Lucie und Marie Pohl und von Isaac, der schon mit zwölf Jahren aller Welt verkündete, dass er kein Mädchen, sondern ein Junge sei. Es kommt zu Begegnungen mit schrillen und berühmten Persönlichkeiten wie Judith Malina und Klaus Pohl.

Ein Film von Rosa von Praunheimmit Anna Steegmann, Roman Pitio, Claudia Steinberg, Barbara Epler, Marie Pohl, Lucie Pohl, Jeff Preiss, Isaac Preis u.a. Deutschland 2010, 89 Min.

Ab dem 30. September geplant:
Shahada
Szenenfoto aus Shahada
Shahada erzählt die Geschichten von drei jungen Muslimen in Deutschland, deren bisherige Werte und deren Glaube durch persönliche Krisen ins Wanken geraten. Ihre Wege kreuzen sich in Berlin, in der Moschee von Vedat, einem aufgeklärten Berliner Geistlichen.

Vedats Tochter ist Maryam, ein lebenslustiges und sehr westlich orientiertes Mädchen. Wegen ihrer freizügigen Art kommt es oft zu Auseinandersetzungen mit ihrem allein erziehenden Vater, der sich um den Lebenswandel der Neunzehnjährigen große Sorgen macht. Nicht ganz zu Unrecht, denn Maryam ist ungewollt schwanger.

Der Nigerianer Samir besucht gemeinsam mit seinem besten Freund Daniel, einem Deutschen, den Koranunterricht in Vedats Moschee. Schnell wird klar, dass Daniel in Samir mehr sieht als nur einen Freund - und dass seine Gefühle von Samir erwidert werden. Die beiden jungen Männer kommen sich langsam näher - und für Samir, den streng gläubigen Muslim, steht plötzlich sehr viel auf dem Spiel..

Ismail, ein türkischstämmiger Polizist und Familienvater, scheint in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen zu sein. Doch dann steht er eines Tages bei einer Razzia der Bosnierin Leyla gegenüber - der Frau, die vor drei Jahren von einem Querschläger aus seiner Waffe lebensgefährlich verletzt wurde. Ismails heile Welt gerät durch dieses Wiedersehen völlig aus den Fugen.

Drama von Burhan Qurbani mit Carlo Ljubek, Maryam Zaree, Jeremias Acheampong, Marija Škaricic, Vedat Erincin, Sergej Moya, Anne Ratte-Polle. Deutschland 2009, 90 Min.
Website zum Film

Ab dem 30. September geplant:
Jedem Kind ein Instrument
"JeKi-Kinder"
Motomu aus Bochum, Joana und Esragül aus Herne und Kerem aus Duisburg sind "JeKi"-Kinder. Grundschüler, die bei einem einzigartigen musikalischen Programm mitmachen,das bald über 200.000 Kinder im Ruhrgebiet erreichen soll. Vor sechs Jahren startete an der Bochumer Musikschule das Projekt "Jedem Kind ein Instrument", das allen Schülern in der ersten Klasse einen spielerischen Zugang zur Musik ermöglicht. Im zweiten Schuljahr dürfen sich die Kinder dann ein Instrument aussuchen, das sie für die nächsten drei Jahre als Dauerleihgabe anvertraut bekommen – ein kreativer Freiraum und ein Angebot, das in seiner umfassenden und grundsätzlichen Förderung für alle Kinder ohne Beispiel in Deutschland ist. Der Film portraitiert das ehrgeizige Projekt von dem Moment an, wo JEKI auf das ganze Ruhrgebiet ausgeweitet wird, bis Anfang 2010. Über ein Jahr begleitet der Film die 4 Schüler und Schülerinnen in ihren Klassen, beim Musikunterricht und auch in ihrem Alltag.

Ein spannender Prozess mit ungewissem Ausgang, bei dem Lehrer, Schüler und Verantwortliche selbst von Schritt zu Schritt lernen und Erfahrungen sammeln. Wer und wie viele Schüler werden das Projekt nach den Sommerferien fortsetzen? Welche Erfolge kann JEKI auf dem Weg durch die vier Schuljahre verzeichnen? Was ist als Erfolg zu werten?

In den Beobachtungen der Schüler, den Gesprächen mit Schullehrern und Musikerschullehrern, den Musikern, die sich für das Projekt engagieren, wie die Künstlerin Tabea Zimmermann, sowie den verantwortlichen Leitern und Initiatoren von JEKI entsteht ein lebendiges und vielfältiges Bild des großen Projektes. JEDEM KIND EIN INSTRUMENT – 4 TÖNE IN EINEM JAHR gibt Einblick in einen leisen Prozess der unzähligen kleinen Schritte und vermittelt dabei die große Vision eines großen Bildungsprojektes.

Ein Dokumentarfilm von Oliver Rauch. Deutschland 2010, 90 Minuten. Website zum Film.

Ab 30. September läuft täglich,

und am 29. September um 20.30 Uhr stellt Lars Jessen seinen Film im Casablanca-Kino vor:
Hochzeitspolka
Frieder möchte seine Freundin Gosia heiraten
Frieder Schulz hat als Sänger der Band „Heide Hurricane“ mit seinen Kumpels einst jeden Saal zum Kochen gebracht. Bis ihn ein aussichtsreicher Job als Geschäftsführer in die polnische Provinz verschlagen hat. Nur drei Jahre später ist aus dem coolsten Typen von Heide schon fast ein Spießer mit Häuschen und Karriere geworden. Als er gerade die Hochzeit mit seiner Liebsten, der Polin Gosia, vorbereitet, tauchen überraschend seine alten Band-Kumpels auf. Sie wollen die guten, alten Zeiten mit Party, Rock und Bommerlunder so richtig aufleben lassen. Doch Jonas, Paul, Knack und Manni passen weder in Frieders neues Leben noch in das polnische Dorf. Klischees und Missverständnisse sorgen für allerlei Turbulenzen nicht nur zwischen den Freunden, Braut und Bräutigam, sondern auch zwischen Polen und Deutschen...

Ein Film von Lars Jessen mit Christian Ulmen, Katrzyna Maciag, Fabian Hinrichs, Waldemar Kobus, Lucas Gregorowicz, u.a. Deutschland 2010, 90 Minuten. Website zum Film

Reisedokumentation in Anwesenheit der Filmemacher:

Mittwoch, 6. Oktober um 20.00 Uhr + Samstag, 9. Oktober um 17.30 Uhr:
Portugals Algarve auf eigene Faust
Die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg
Wenn in der kalten Jahreszeit das Wetter einem so richtig die Laune verdirbt, haben die Filmemacher Silke Schranz und Christian Wüstenberg das richtige Gegenmittel: Sie wollen mit ihrem neuen Film „Portugals Algarve auf eigene Faust“ das Gefühl vermitteln, für zwei Stunden in das sonnige Land einzutauchen.
Silke Schranz und Christian Wüstenberg sind immer auf eigene Faust unterwegs, sie lassen sich treiben und entscheiden spontan, wo sie bleiben wollen. Ihre Filme sind kein müder Abklatsch der Reiseführer. Die Reisereportagen der Filmemacher unterscheiden sich vor allem in einer Hinsicht von allen anderen: Es werden keine trockenen Geschichtsdaten runtergerasselt, sondern interessante Geschichten erzählt. Und das in einer Sprache, als säße man mit den beiden nach ihrem Urlaub am Küchentisch, wo sie mit leuchtenden Augen von ihrer letzten Reise erzählen. Portugals Algarve
Die tolle Landschaft und die Natur liegen ihnen besonders am Herzen. Immobilienspekulanten sind ihnen ein Dorn im Auge. „Wir wollen dem Zuschauer Lust machen, die Algarve auf eigene Faust zu bereisen und nicht einfach nur Teil des Industriezweigs Tourismus zu sein in einem gesichtslosen Bettenbunker“ sagt Silke Schranz. Eineinhalb Jahre haben sie am Film gearbeitet, alles daran haben sie selbst gemacht, alles ohne Werbung und Sponsoren. Ihre filmische Reise geht von Vila Real de Santo António an der spanischen Grenze bis nach Sagres mit vielen Ausflügen ins Hinterland und an die wilde Westküste. Der Zuschauer reist mit zu dramatisch abfallenden Steilküsten, in kleine Fischerdörfer, in hübsche Städte und zu traumhaften Stränden. Er erlebt mit wie die Korkeichenrinde zum Sektkorken wird, woher die leckersten Orangen Europas kommen oder wie Salzgärtner aus dem Meer feinste Salzblüte gewinnen. Portugals Algarve
„Neuseeland auf eigene Faust“ war das erste Reisefilmprojekt der beiden Filmemacher. Als sie für drei Monate das Land bereisten, nahmen sie ihre Filmkamera mit und hielten fest, was sie dort erlebt haben. Mit großem Erfolg sind Schranz und Wüstenberg mit ihrem Film durch Deutschlands Kinos getourt.
Jetzt kommt ihr neuer Film „Portugals Algarve auf eigene Faust“ in die Kinos. Die Filmemacher haben ihr Lieblingsland bereist und neben wunderschönen Aufnahmen gibt’s auch noch spektakuläre Luftbilder der gesamten Algarveküste. In jedem Kino sind die Filmemacher persönlich dabei und stehen für Infos, Reisetipps und die Fragen der Zuschauer zur Verfügung.

Reisedokumentation in Anwesenheit der Filmemacher:

Mittwoch, 6. Oktober um 17.30 Uhr + Samstag, 9. Oktober um 15.00 Uhr:
Neuseeland auf eigene Faust

Neuseeland auf eigene FaustVorsicht ansteckend: Fernweh nach Neuseeland
„Einmal nach Neuseeland, bitte“ - schon beim Kauf der Kinokarte zum Film „Neuseeland auf eigene Faust“ kommt Reiselust auf. Also rein in den Kinosessel und statt 24 Stunden im Flieger zu sitzen, machen die Zuschauer ganz bequem eine filmische Reise ans andere Ende der Welt. Live präsentiert von den Filmemachern Silke Schranz und Christian Wüstenberg, die mit ihrer packenden Reisereportage für zwei Stunden das Gefühl vermitteln, am anderen Ende der Welt zu sein.Neuseeland auf eigene Faust
Das abenteuerlustige Paar kauft sich zu Beginn ihrer Neuseelandreise eine alte 21 Jahre alte Rostlaube. Auf eigene Faust legen sie damit 10.000 Kilometer auf der Nord- und Südinsel zurück. Sie sind begeistert von der Millionenmetropole Auckland, fahren zu wilden und schönen Stränden, und genießen das, was Neuseeland so unvergleichlich macht: die Welt in klein. Denn Fjorde wie in Norwegen wechseln sich ab mit exotischen Silberfarnwäldern und schottischen Hügellandschaften. In Neuseeland kann man morgens in den Alpen wandern und abends an einem der goldgelben Strände wie in der Karibik schwimmen gehen. Drei Monate lang umrunden und durchqueren die Filmemacher das Land und erleben viele Abenteuer: Sie segeln mit einem Windjammer, springen aus dem Flugzeug und treffen auf Wale und Albatrosse.
„Wir haben überall unsere Kamera ausgepackt, weil wir von so vielen wunderschönen Motiven umgeben waren und uns einfach nicht sattsehen konnten“ sagt Silke Schranz. Eines der persönlichen Highlights ist eine Bootstour in Kaikoura auf der Südinsel. Dort treffen die beiden auf eine Herde von über 3000 Delfinen: „Das Wasser hat gebrodelt, überall sprangen die Delfine meterhoch aus dem Wasser, vollführten Kunststücke und mit einem lauten Platscher tauchten sie wieder ein. Minutenlange Reizüberflutung.“ Mit Bergsteigerausrüstung und Kamera besteigen sie den Franz Josef Gletscher auf der Südinsel, nur ein paar Kilometer vom Strand entfernt. „Oben auf dem blau schimmernden Eis guckt man bis auf die Tasmanische See. Ein unglaubliches Panorama“, schwärmt Christian Wüstenberg. Neuseeland auf eigene Faust
Silke Schranz und Christian Wüstenberg erzählen in ihrem Film ihre Reiseerlebnisse auf eine lockere und witzige Art. Der Zuschauer soll merken, dass die beiden das Land intensiv bereist haben und nicht nur einen distanzierten Blick auf die gängigen touristischen Highlights werfen. „Wir erzählen das den Zuschauern genau so, wie wir auch unseren besten Freunden von unserer Reise berichten, frei von der Leber weg. Wir wollen niemanden mit einem staubigen Vortrag langweilen“ sagt Christian Wüstenberg. Ganz besonderen Wert legen die idealistischen Filmemacher darauf, dass sie ihr Neuseeland-Projekt nicht mit Sponsoren, sondern aus eigener Kraft gestemmt haben. Sie wollen unabhängig bleiben und ehrlich sagen können, was Ihnen gefällt und was nicht. Neuseeland auf eigene Faust
Zwei Jahre lang arbeiteten Silke Schranz und Christian Wüstenberg an dem Film, schnitten, texteten und produzierten sogar die Musik selbst. Entstanden ist ein optisch und akustisch opulenter Film. Seit Monaten touren die beiden durch Deutschlands Kinos und sind von der Resonanz der Zuschauer begeistert. Neuseeland ist und bleibt ein Traumziel und wird immer beliebter. Platzreservierungen im Kino werden deshalb empfohlen. Die Filmemacher sind bei jeder Vorstellung vor Ort, erzählen von ihren Erlebnissen, geben Reisetipps und lassen sich gerne von den Zuschauern mit Fragen löchern.

 

 


 

Impressum

 

Casablanca Programmkino, Johannisstr. 17, 26121 Oldenburg, Tel. 0441/884757

 

 

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