Kaffee und Kuchen

Inforum der Stadt Oldenburg & Casablanca-Kino präsentieren:

Kaffee-Kuchen-Kino

Kaffee, Kuchen und dann ein guter Film - so sollte ein gelungener Kino-Nachmittag aussehen.
Unter dieser Prämisse haben das Inforum und das Casablanca eine kleine Filmreihe zusammengestellt. Jeweils Mittwochs ab 13.45 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen, der Film beginnt dann gegen 15.00 Uhr.
Um optimal planen zu können, bitten wir Sie um eine vorherige Anmeldung im Inforum (Tel. 235-3216) bis 2 Tage vor der Vorstellung (Montagmittag für den Film am darauffolgenden Mittwoch).
Der Eintritt kostet 6,00 € inkl. Kaffee und 1 Stück Kuchen.
 

Mittwoch, 15. Februar 2012 um 15.00 Uhr:
Das Blaue vom Himmel
Hannelore Elsner und Juliane Köhler in Das Blaue vom HimmelDas Blaue vom Himmel ist eine Geschichte über die Macht der Liebe und die Kraft des Verzeihens.

Zeitlebens hat Marga (Hannelore Elsner) wenige Gefühle für ihre Tochter Sofia (Juliane Köhler) gezeigt. Nun aber offenbart sie Ängste, Wunden und eine tiefe Sehnsucht nach ihrem seit Jahren verstorbenen Mann Juris. Immer mehr verliert sie sich in ihrer Vergesslichkeit und verlangt plötzlich wie ein Kind nach Zärtlichkeit. Eine ungewohnte Situation für Sofia, die sich nun, nachdem sie lange kaum Kontakt zu ihr hatte, um ihre Mutter kümmern muss. Und die ist mal schroff, mal lustig, mal voll da und mal ganz weg. Und als wäre sie erleichtert, sich endlich von ihren Erinnerungen zu befreien, erzählt sie hin und wieder von Dingen, die weit zurück liegen. Von Dingen, von denen Sofia noch nie gehört hat. Eine leise Ahnung, dass Margas Vergangenheit auch ihre eigene betrifft, veranlasst Sofia, kurzerhand mit ihrer Mutter nach Riga zu reisen. Hier ist Marga aufgewachsen, und hier hat sie Juris geheiratet. Doch je mehr Sofia über ihre Mutter erfährt, desto unklarer wird ihr, wer sie selbst ist. Und desto mehr offenbart sich, dass es das Blaue vom Himmel war, das Marga ihr ein Leben lang über ihre gemeinsame Vergangenheit erzählt hat…

Ein Film von Hans Steinbichler mit Juliane Köhler, Hannelore Elsner, Karoline Herfurth, Niklas Kohrt, David Kross, Rüdiger Vogler, Matthias Brandt, Victoria Trautmannsdorff, Fritzi Haberlandt.Deutschland 2010.102 Minuten.
Website zum Film

Mittwoch, 21. März 2012 um 15.00 Uhr:
Almanya - Willkommen in Deutschland
Die Familie von Hüseyin Yilmaz
Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Diese Frage stellt sich der sechsjährige Cenk, als ihn beim Fußball weder seine türkischen noch seine deutschen Mitschüler in ihre Mannschaft wählen. Um Cenk ein wenig zu trösten, erzählt ihm seine 22-jährige Cousine Canan die Geschichte ihres Großvaters Hüseyin, der Ende der 60er Jahre als türkischer Gastarbeiter nach Deutschland kam und später seine Frau und Kinder nach „Almanya“ nachholte. Seither ist viel Zeit vergangen und Deutschland ist längst zur Heimat der Familie geworden.

Eines schönen Abends überrumpelt Hüseyin bei einem großen Familientreffen seine Lieben mit der Nachricht, er habe in der Türkei ein Haus gekauft und wolle nun mit ihnen zusammen in ihre alte Heimat fahren. Da stellt sich allerdings für den einen oder anderen die Frage, wo eigentlich seine Heimat ist. Doch Widerworte werden nicht geduldet, und so bricht die ganze Familie in die Türkei auf. Es beginnt eine Reise voller Erinnerungen, Streitereien und Versöhnungen – bis der Familienausflug eine unerwartete Wendung nimmt …

Almanya erzählt mit viel Humor und Einfühlungsvermögen die Geschichte von Hüseyin Yilmaz. Der sehr persönliche Film beruht zum Teil auf eigenen Erlebnissen, die den Zuschauer auf unterhaltsame Weise teilhaben lassen an einer Welt zwischen Orient und Okzident, an einer großen kultur- und generationenübergreifenden Familiengeschichte.

Almanya. Ein Film von Yasemin Samdereli mit Vedat Erincin, Fahri Yardim, Lilay Huser, Demet Gül, Rafael Koussouris, Denis Moschitto, Petra Schmidt-Schaller Deutschland 2010, 97 Minuten.
Film des Monats März (pädagogisches Material bei kinofenster.de)
Website zum Film

Mittwoch, 18. April 2012 um 15.00 Uhr:
Small World
Gérard Depardieu spielt Konrad Lang
Manchmal, mit fortschreitendem Alter, rücken Erinnerungen aus der Kindheit stärker ins Bewusstsein als die Erlebnisse des gerade vergangenen Tages. So geht es auch dem alternden Freigeist Konrad Lang, der zusehends alltägliche Dinge vergisst, sich aber immer präziser an seine früheste Kindheit erinnert.
Nicht zuletzt aus diesem Grund zieht es ihn auch zurück in den Schoß der Industriellen-Familie Senn, zu der sich Konrad durch die gemeinsam verbrachte Kindheit mit dem gleichaltrigen Thomas zugehörig fühlt. Thomas' Mutter, das resolute Familienoberhaupt Elvira Senn, gewährt Konrad zwar Unterkunft, reagiert jedoch zunehmend beunruhigt und ablehnend auf Konrads Erinnerungen.
Verwundert beobachtet Simone, die junge Gattin des Familienerben, die wachsende Nervosität der Familienangehörigen. Sie fühlt sich zu dem verwirrten Alten hingezogen, während der Rest der Familie sich kühl distanziert. Als Simone auch noch damit beginnt, das Puzzle aus Konrads Erinnerungen zusammen zu setzen, ahnt sie nicht, dass sie damit einem lebensgefährlichen Geheimnis auf der Spur ist ...

Auf höchst sensible, fast zärtliche Weise verkörpert Gérard Depardieu die Figur des Konrad Lang und Alexandra Maria Lara gibt ihrem Charakter Simone eine schmerzvolle, nüchternde Note. An ihrer Seite versammelt sich mit der „Grande Dame“ des französischen Films, Françoise Fabian , sowie Niels Arestrup und Nathalie Baye ein bis in die Nebenrollen exzellent besetztes Schauspiel-Ensemble.

Ein Film von Bruno Chiche nach dem Roman von Martin Suter mit Gerard Depardieu, Alexandra Maria Lara, Francoise Fabian, Niels Arestrup, Nathalie Baye, Yannick Renier Frankreich, Deutschland 2010, 93 Minuten.
Website zum Film

 

 


 

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