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Jane´s Journey- Die Lebensreise der Jane Goodall
Die Lebensreise der Jane Goodall ist die faszinierende Geschichte einer der außergewöhnlichsten und vielleicht einflussreichsten Frauen unserer Zeit, der Gründerin des „Jane Goodall Institute for Wildlife Research, Education and Conservation“ und UN-Friedensbotschafterin: Jane Goodall. Sie wurde mit Mahatma Gandhi verglichen und ihre wissenschaftlichen Arbeiten zählen zu den wichtigsten des 20. Jahrhunderts. Die Dokumentation gewährt zum ersten Mal überhaupt Einblicke in ihr privates Leben: wir sehen die Welt aus „Dr. Janes“ Perspektive - teilen ihre Erfolge, Freuden, Hoffnungen und Lieben – aber auch ihre Rückschläge und Sorgen. Prominente Zeitgenossen wie Angelina Jolie und Pierce Brosnan erzählen von ihren Begegnungen mit Jane Goodall und ihrem Einfluss auf sie. Ein Film von Lorenz Knauer. Deutschland 2010, 105 Min. Website zum Film
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Forum & Film: Welcome
Willkommen sind die Emigranten nicht gerade, die an Frankreichs Nordküste darauf hoffen, irgendwie nach England zu gelangen. Auch der 17-jährige Bilal ist in Calais. Tausende von Kilometern ist er aus dem Irak gelaufen, nun steckt er hier fest, seine Versuche, sich an einen Laster zu hängen, scheitern. Doch die 32 Kilometer müsste man doch auch anders überqueren können. Bilal lernt den Schwimmlehrer Simon kennen…In Frankreich ist Welcome zu einem Politikum geworden. Im Mittelpunkt des Films stehen aber weniger die politischen Hintergründe der rigiden Einwanderungspolitik Frankreichs als das individuelle Schicksal zweier Männer.
“Welcome“ zeigt, dass Solidarität nicht nur den Verfolgten hilft, sondern auch dem Leben des Helfers eine Wendung, gar einen neuen Sinn verleiht. Ohne plakativ zu sein, ist der bisweilen dokumentarisch angelegte Film ein Aufruf zur Hilfeleistung und zugleich eine Anklage gegen eine menschenverachtende Einwanderungspolitik.“ Jury der Evangelischen Filmarbeit
Von Philippe Lioret mit Vincent Lindon, Firat Ayverdi, Audrey Dana u.a., F 2009, 101 Min.
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Mary & Max oder schrumpfen Schafe, wenn es regnet?
Kommen die Babys in Amerika aus Cola-Dosen? Oder aus Bierkrügen wie in Australien? fragt Mary ihren Freund Max. Der weiß prompt die Antwort: Babys kommen in Amerika aus Eiern, die je nach Religionszugehörigkeit von Rabbinern, katholischen Nonnen oder Prostituierten gelegt werden. Das ist der Auftakt für eine ganz besondere Freundschaft zwischen zwei genialen Antihelden: Mary und Max. Diese außergewöhnliche Freundschaft verbindet das neugierige und einsame Mädchen Mary aus Australien mit dem gewissenhaften, schrulligen Max, der in New York lebt. Der Film erzählt die Geschichte der beiden ebenso komisch wie einfühlsam und mit viel Liebe zum Detail. Die Lebensumstände von Mary und Max sind nicht gerade einfach, oft fühlen sie sich fremd und missverstanden, aber ihre großartige Freundschaft gibt ihnen Sicherheit und Halt. Die Fragen, die sie sich gegenseitig stellen, sind witzig und zugleich essentiell: Wie ist das eigentlich: Schrumpfen Schafe, wenn es regnet?
Mary & Max ist ein skurriler und anrührender Animationsfilm mit den witzigen Knetfiguren des mit einem Oscar® ausgezeichneten Regisseurs Adam Elliot. Die Machart des Films erinnert an Wallace & Gromit, doch als Paar sind Mary und Max so ausgefallen und originell wie Harold and Maude.
Mary & Max war der Eröffnungsfilm des Sundance Filmfestivals 2009 und gewann zahlreichen weitere Preise: u.a. den Preis für den besten Animations-Langfilm in Stuttgart, den Feature Film Award in Annecy und den Gläsernen Bären auf der Berlinale 2009.
Mary and Max. Trickfilm von Adam Elliott, AUS 2009, 92 Min. Website zum Film
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Das Leben ist zu lang
Keine Krise ist so verhängnisvoll, überwältigend und ungerecht, wie die von Alfi Seliger. Der jüdische Filmemacher, Hypochonder und Familienvater steckt bis zum Hals in Problemen: seine pubertierenden Kinder Romy und Alain finden ihn lächerlich, seine Ehefrau Helena wäre froh, sie fände ihn nur lächerlich, seine Bank geht insolvent und sein neues Filmprojekt stößt nur schwer auf Gegenliebe. Alfi gerät immer tiefer in ein Netz von Verschwörungen. Natasha, die spielwütige Gattin des Produzentenmoguls stellt ihm genauso nach, wie der einstige deutsche Weltschauspieler Georg Maria Stahl. Aus Freund wird Feind, aus Hoffnung wird Paranoia und als ihm selbst sein Psychiater rät, seinem Leben ein Ende zu machen, versucht Alfi Seliger einen theatralischen Abgang. Aber wie es sich für einen geborenen „Nebbich“, einen liebenswerten Versager, gehört, misslingt ihm selbst das – er überlebt und erwacht nur scheinbar in seinem alten Leben... Völlig unerwartet wendet sich plötzlich alles zum Guten, eine Versuchung jagt die nächste, alte Träume werden wahr – aber ist das alles echt? Alfi hadert mit seinem Schicksal und als er es herausfordert, beginnt sein mutigstes Spiel.
Von Dani Levy mit Markus Hering, Meret Becker, Veronica Ferres, Hannah Levy, David Schlichter, Yvonne Catterfeld u.v.a. Deutschland 2010, 87 Min. Website zum Film
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Männer im Wasser
Fredrik, arbeitsloser Redakteur und ambitionierter Freizeit-Sportler, steckt tief in der Midlife-Crisis. Die Ehe liegt in Scherben, seine Frau will die aufmüpfige Teenager-Tochter bei ihm abladen, um ihrer Karriere nachzugehen und zu allem Überfluss ist es auch noch um die Zukunft seines heiß geliebten Hockeyteams schlecht bestellt. Eine neue Herausforderung muss her! Aus einer Schnapsidee heraus eröffnet sich für Fredrik ein neues Betätigungsfeld: Synchronschwimmen. Zuerst glauben die Jungs aus seinem alten Hockey-Team an einen schlechten Scherz, aber Fredrik leistet harte Überzeugungsarbeit. Und nicht nur das: Kaum sind alle mit im Boot, träumt Fredrik, typisch Mann, auch gleich von der Teilnahme an den Synchronschwimm-Weltmeisterschaften in Berlin – als Schwedens offizielles männliches Team. Das Projekt unter dem Motto Go for Gold hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – die Truppe hat keinen blassen Schimmer vom Synchronschwimmen...
Allt Flyter. Von Måns Herngren mit Jonas Inde, Amanda Davin, Jan Henrik Stahlberg u.a., SE/D 2008, 102 Min. Website zum Film
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Mademoiselle Chambon
Jean ist ein herzensguter Mensch: ein guter Handwerker, ein guter Sohn, ein guter Vater und ein guter Ehemann. Sein ruhiger Alltag zwischen Familie und Arbeit gerät völlig durcheinander, als er eines Tages Mademoiselle Chambon, der Lehrerin seines Sohnes, begegnet. Jean, ein eher wortkarger Mensch, tritt in eine ihm vollkommen unbekannte Welt ein. Es werden Gefühle in ihm wach, die er bislang so nicht kannte.
“Mit Mademoiselle Chambon seinem bittersüßen Beziehungsdrama aus der französischen Provinz, gelingt Regisseur Stephane Brize ein weiteres Meisterwerk des leisen Erzählens und der Zwischentöne. Konsequent zelebriert der 44jährige Franzose subtil den Reiz des Schweigens, die Symbolik von Gesten und Blicken und inszeniert so Leidenschaft ohne sentimentales Pathos. Vor allem die hervorragende Besetzung mit dem inzwischen getrennten Schauspielerpaar Sandrine Kiberlain und Vincent Lindon verleiht seiner auf den ersten Blick unspektakulären Liebesgeschichte den Charme einer empfindsamen Romanze.” programmkino.de
Von Stephane Brize mit Sandrine Kiberlain, Vincent Lindon, Aure Atika u.a., F 2009, 101 Min.
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Me too - Wer will schon normal sein?
Daniel ist es gewöhnt, dass andere ihm wenig zutrauen und ihn verstohlen verschämt anschauen. Er hat ein klitzekleines Chromosom zu viel - Daniel ist mit dem Down Syndrom zur Welt gekommen. Jetzt, mit 34 Jahren, hat er ein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen. Das hätte wirklich niemand für möglich gehalten! Voller Energie, Lust und Freude beginnt er seinen neuen Job und trifft doch wieder auf alte Vorbehalte bei Freunden, Kollegen und selbst bei seiner Familie. Als sich zwischen seiner Kollegin Laura und ihm eine intensive Freundschaft entwickelt, sind alle völlig verunsichert. Die Ablehnung, auf die ihre Freundschaft stößt, führt diese beiden rebellischen Seelen noch enger zusammen: sie verlieben sich – unerwartet und überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle Anderen. Vorurteile, Ressentiments und eingefahrenen Verhaltensweisen werden kräftig durchgeschüttelt.
Yo, También - Me Too. Von Alvaro Pastor und Antonio Naharro Mit Pablo Pineda, Lola Deñas u.a., SP 2009, 103 Min. Website zum Film
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Für immer Shrek
Kein 3D – keine Brille – kein Preisaufschlag
Er hat sich einem bösen Drachen gestellt, eine wunderschöne Prinzessin beschützt und das Königreich der Schwiegereltern gerettet. Kann es da überhaupt noch eine neue Herausforderung für einen Oger geben? Nun, für Shrek heißt das neueste Abenteuer, ein gezähmtes Leben im Kreise seiner Familie zu führen. Anstatt wie früher Dorfbewohner zu erschrecken, gibt sich Shrek nach anfänglichem Zögern damit zufrieden, Autogramme auf Mistgabeln zu geben. Doch tief in ihm ist noch das ursprüngliche Brüllen der Bestie und drängt nach draußen. Getrieben von dem Wunsch, sich wieder wie ein richtiger Oger zu fühlen, lässt er sich von dem gewieften Rumpelstilzchen zu einem folgenschweren Pakt überreden. Auf einmal findet sich Shrek in einer eigenartig verdrehten Version des Märchenlandes „Weit, weit, weg" wieder: Dort werden Oger gejagt, Rumpelstilzchen ist der König und Shrek hat seine geliebte Fiona niemals kennengelernt. Nun muss er schleunigst das selbst verschuldete Unheil abwenden, wenn er seine Freunde retten, seine Welt wieder in ihren ursprünglichen Zustand und seine große grüne Liebe Fiona wieder in den Armen halten will...
Der letzte Teil der Shrek-Geschichten überzeugt mit “bissigen Gags, origineller Action und pfiffiger Charakterzeichnung, wie man es aus den ersten beiden Filmen gewohnt war. Ein würdigeres Goodbye könnte man Shrek & Co nicht wünschen.“ Kino.de
Shrek Forever After. Animationsfilm von Mike Mitchell, USA 2010, vorauss. frei ab 0 J., empf. ab 6 J.
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