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vom 23. – 29. Februar 2012 im Casablanca – Kino, Oldenburg
auch im kommenden Jahr präsentieren wir das französische Schulfilmfestival CINEFETE.
Freuen Sie sich auf ein spannendes, abwechslungsreiches Filmprogramm der cinéfête 12, das wir Ihnen an dieser Stelle kurz präsentieren möchte. Weitere Infos erhalten Sie unter: www.institutfrancais.de/cinefete.
Die cinéfête 12 besteht aus sieben Filmen, die sich an verschiedene Lernstufen und Altersgruppen richten. Das Programm ist vielfältig - vom Zeichentrickfilm über Komödie und Drama ist alles dabei. Alle Filme laufen in der französischsprachigen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.
Das Festival findet in der Woche vom 23. – 29. Februar 2012 in den Vormittags- und frühen Nachmittagsstunden statt.
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Azur und Asmar
Es waren einmal zwei Kinder: Azur, Sohn des Schlossherren und Asmar, Sohn der Amme. Beide wachsen unter der Fürsorge der Amme wie Brüder zusammen auf. Eines Tages reißt das Leben sie auseinander und sie wachsen getrennt in verschiedenen Ländern auf. Als sie erwachsen sind, machen sich beide auf den Weg die Fee Djinn zu befreien, wie sie es aus den Erzählungen der Amme kennen und eine phantastische Abenteuerreise durch den geheimnisvollen Orient beginnt. Ein buntes Märchen aus dem fernen Orient und eine Allegorie auf die Verständigung unterschiedlicher Kulturen, liebevoll und mit viel Phantasie gezeichnet.
Ein Zeichentrickfilm von Michel Ocelot, Frankreich 2006, 95 Minuten. Ab 1. Klasse.
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Yuki & Nina
Yuki und Nina sind neun Jahre alt und beste Freundinnen. Als Yukis Mutter ihrer Tochter mitteilt, dass die Eltern sich trennen werden und Yuki mit ihrer Mutter nach Japan soll, versuchen Yuki und Nina die Trennung zu verhindern, so schreiben sie einen Brief der Liebesfee an die Mutter. Nichts scheint zu helfen, da beschließen sie gemeinsam fortzulaufen und sich im Wald zu verstecken. Yuki landet in einer fremden Welt. Aus der Perspektive der Kinder erzählt der Film von der Trennung der Eltern. Die Kinder emanzipieren sich allmählich von der Erwachsenenwelt und flüchten in eine Welt, in der Traum und Wirklichkeit ineinander übergehen.
Yuki et Nina. Ein Film von Hippolyte Girardot und Nobuhiro Suwa mit Noë Sampy, Arielle Moutel, Tsuyu Shimizu, Hippolyte Girardot, Frankreich / Japan 2009, 92 Min. Ab 5. Klasse.
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Micmacs
Eines Abends tritt Videothekar Bazil vor die Tür – nur um eine verirrte Pistolenkugel in den Kopf geschossen zu bekommen. Dumme Sache, aber nicht unbedingt tödlich, entscheiden die Ärzte und entlassen Bazil aus dem Krankenhaus – mit Kugel im Kopf, aber ohne Job und Wohnung steht er auf der Straße. Doch das Glück lässt nicht lange auf sich warten: Bazil trifft auf den kauzigen Canaille, der mit einer Gruppe wunderlicher Außenseiter zusammenlebt. Bei dieser skurrilen Familie findet Bazil ein neues Zuhause und taucht unter in eine Welt voller magischer Momente mitten in einem unbekannten Paris. Vor allem die biegsame Mademoiselle Kautschuk weckt Bazils Interesse und erobert schnell sein Herz. Doch es wird noch eine Weile dauern bis beide zusammen kommen. Zunächst muss Bazil noch eine Mission erfüllen...
Nach „Delicatessen“ und „Amélie“ entführt uns Jean-Pierre Jeunet erneut in sein filmisches Universum und lässt uns auf Frankreichs populärsten Star treffen: Dany Boon. Jeunet nimmt die Zuschauer mit in eine Welt voller Poesie und liebevoll-skurriler Charaktere, in der der junge Mann Bazil mit seinen Freunden, eine Gruppe wunderlicher Außenseiter, der Waffenindustrie ein Schnippchen schlagen will… Eine beschwingte, kreative, komische Mischung aus „Mission Impossible“ und „Amélie“.
Micmacs à Tire-Larigot. Von Jean-Pierre Jeunet mit Dany Boon, Dominique Pinon, André Dussolier, Yolande Moreau u.a., F 2009, 104 Min. Ab 6. - 13. Klasse. Website zum Film
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Die Eleganz der Madame Michel
Madame Michel ist Concierge in einem eleganten Pariser Wohnhaus. Auf den ersten Blick bringt sie alle typischen Attribute mit sich: Sie ist mürrisch, ungepflegt und unscheinbar. Um ihre Ruhe vor den herablassenden reichen Bewohnern des Hauses zu haben, versteckt sie ihre Leidenschaft für Bücher sorgfältig und schlüpft in die Rolle der kratzbürstigen Concierge. Auch die hochbegabte 11jährige Paloma, ebenfalls Bewohnerin des Hauses, lebt in ihrer eigenen Welt. Längst hat sie durchschaut, wie ärmlich ein Leben im Luxus sein kann und beschließt, sich am Tag ihres 12. Geburtstags das Leben zu nehmen, sollte sie nicht etwas entdecken, was das Leben lebenswert macht. Beider Schicksal wandelt sich jedoch mit dem Einzug des geheimnisvollen Japaners Kakuro Ozu. Schon bald bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an. Denn Monsieur Ozu ahnt, dass sich hinter Madame Michels mürrischer Fassade ein liebenswertes Geheimnis verbirgt und lockt, sanft wie beharrlich, die barsche Concierge aus ihrem Winterschlaf…
Mit Die Eleganz der Madame Michel ist der Regisseurin und Drehbuchautorin Mona Achache eine höchstunterhaltsame Hommage an die Freundschaft und das Leben gelungen.
Le Hérisson. Von Mona Achache, frei nach dem Roman Die Eleganz des Igels von Muriel Barbery. Mit Josiane Balasko, Garance LeGuillermic, Togo Igawa u.a., F 2009, 99 Min. Ab 7. - 13. Klasse Website zum Film
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Cést la vie, so sind wir, so ist das Leben
Marie-Jeanne und Robert haben drei Kinder: Albert, Raphaël und Fleur. Eine ganz normale Familie, aber auch fünf unterschiedliche Menschen, an jeweils anderen Wendepunkten ihres Lebens. Mit Albert, Fleur und Raphaël verliebt man sich und wird erwachsen, mit Marie-Jeanne und Robert durchlebt man die Höhen und Tiefen als Ehepaar und Eltern. Entscheidende Tage, nach denen nichts mehr so ist wie es einmal war.
In fünf ebenso anrührenden wie amüsanten Episoden erzählt diese turbulente Komödie vom Auf und Ab einer fünfköpfigen Familie. Dabei rückt jeweils ein anderes Familienmitglied in den Mittelpunkt des Geschehens. "Falsches Pathos und schwülstige Sentimentalität haben in dieser lebensklugen Hommage an die Familie keinen Platz. Wohl aber die Erkenntnis, dass man die sonnigen Tage des Familiendaseins selten ohne die schmerzlichen Augenblicke bekommt." Programmkino.de Le premier jour du reste de la vie. Von Rémi Bezançon mit Jacques Gamblin, Zabou Breitman, Déborah François, Marc-André Grondin u.a., F 2008, 114 Min. Ab 9. Klasse.
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Oskar und die Dame in Rosa
Rose ist die „Dame in Rosa“. Seitdem er ihr einmal begegnet ist, will der 10-jährige, schwer kranke Oskar nur noch mit ihr reden. Mit einem Trick erfüllt sein Arzt ihm diesen Wunsch. Oskar bekommt nun täglich Besuch von Rose. Um Oskar auf andere Gedanken zu bringen, schlägt sie ihm ein Spiel vor: Er soll sich vorstellen, dass er an jedem einzelnen Tag soviel erlebt wie andere in 10 Jahren. So erobert sich Oskar in den nächsten 12 Tagen sein Leben zurück. Er erlebt die erste Liebe, wird reifer, erwachsener. Noch ahnt Rose nicht, dass die Begegnung mit Oskar auch ihr Leben maßgeblich beeinflussen wird… Ein wunderschöner, berührender Film nach dem Bestseller von Eric-Emmanuel Schmitt.
Ein leichter, poetischer, anrührender, tief trauriger und dann auch wieder unglaublich witziger Film, der keinen ungerührt nach Hause gehen lässt.
“Ein Film, den man sich … nicht entgehen lassen sollte.“ Gildendienst
Oscar et la dame rose. Von Eric-Emmanuel Schmitt nach seinem gleichnamigen Roman. Mit Michèle Laroque, Mylène Demongeot, Amir u.a., F 2010, 105 Min. Ab 9. Klasse. Website zum Film
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Molière
1644 ist der später weltberühmte Komödienautor Molière jung, unbekannt und völlig verschuldet, da verschwindet er. Was passierte währenddessen? Der Film erzählt was passiert sein könnte: Ein reicher Kaufmann namens Jourdain kauft Molière von den Schulden frei, dafür soll ihm Molière die Kunst der Komödie beibringen, mit der der Kaufmann einer jungen Dame imponieren möchte. Zuerst will Molière, der sich als Priester verkleiden muss, nur fliehen bis er seine Zuneigung zu Jourdains Ehefrau entdeckt und ein verwirrendes Liebesabenteuer beginnt. Diese freie Phantasie über eine unbekannte Zeit in Molières Leben ist ebenso eine an Intrigen und Verwirrspielen reiche Romanze wie eine Komödie mit vielen Anspielungen auf Stücke des Dichters wie „Le bourgeois gentilhomme“.
Ein Film von Laurent Tirard mit Romain Duris, Fabrice Luchini, Laura Morante, Frankreich 2006, 120 Min. Ab 11. Klasse.
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